GC Föhrenwald · 9. bis 12. September 2026
Vier Tage lang war der GC Föhrenwald Schauplatz einer echten Heim-Europameisterschaft: Bei der European Mid-Amateur Team Championship 2026 (25+) traten 16 Herren- und 12 Damen-Nationen an, darunter Österreich mit gleich zwei starken Teams. Am Ende stand für die Herren Silber zu Buche. Die Damen beendeten das Turnier auf Rang acht. Im Mittelpunkt: Markus Habeler vom GC Föhrenwald, der die Einzelwertung des gesamten Feldes mit deutlichem Vorsprung anführte.
Habeler dominiert die Stroke-Play-Phase
Gespielt wurde zunächst über zwei Runden Stroke Play, gewertet wurden pro Team und Tag die drei besten Ergebnisse. Österreichs Herren-Team – Markus Habeler, Christopher Dlaska, Tobias Ebner und Paul Kamml, geführt von Captain Marcel-Josef Wagner – legte dabei stark los.
Mit Runden von 64 und 68 Schlägen kam Markus Habeler auf 132 Schläge bzw. -12 und führte damit die Einzelwertung des kompletten Feldes an – vor Spielern aus Irland, den Niederlanden und Finnland. Tobias Ebner steuerte mit -2 (Rang 15) ebenfalls einen zählbaren Beitrag bei. In Summe stand Österreich nach zwei Runden bei -15 und damit auf Platz zwei hinter Irland (-22) – und damit bereits vorzeitig im Flight A, also unter den vier Medaillenkandidaten.
Stroke Play Herren – Österreich, Einzelwertung
| Pos | Spieler | R1 | R2 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Markus Habeler (GCF) | 64 | 68 | 132 (-12) |
| 15 | Tobias Ebner | 72 | 70 | 142 (-2) |
| 40 | Paul Kamml | 69 | 79 | 148 (+4) |
| 43 | Christopher Dlaska | 75 | 74 | 149 (+5) |
Matchplay: Sieg über die Niederlande, knapp am Titel vorbei
Im Flight A ging es im Vierer-Format (Foursomes) und in Einzelpartien weiter. Im Halbfinale setzte sich Österreich gegen die Niederlande mit 3:2 durch und zog damit ins Finale ein. Dort wartete Irland, das zuvor Finnland deutlich mit 4:1 bezwungen hatte. Im Endspiel musste sich Österreich knapp mit 2:3 geschlagen geben – Silber für das Team um Markus Habeler, Christopher Dlaska, Tobias Ebner und Paul Kamml.
Damen-Team: starker Auftakt, am Ende Rang acht
Auch das österreichische Damen-Team nahm mit GCF-Besetzung teil. Clubmeisterin Sandra Kendlbacher, Nadine Dreher, Anja Purgauer und Marina Stütz, angeführt von Captain Cristina Gugler. Beste Österreicherin in der Einzelwertung war Anja Purgauer auf Rang 5 (+2), gefolgt von Marina Stütz (Rang 17, +6), Sandra Kendlbacher (Rang 30, +13) und Nadine Dreher (Rang 34, +15). Nach der Stroke-Play-Phase ging es für Österreich in den Flight B.
Stroke Play Damen – Österreich, Einzelwertung
| Pos | Spielerin | R1 | R2 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| T4 | Anja Purgauer | 71 | 75 | 146 (+2) |
| T13 | Marina Stütz | 71 | 79 | 150 (+6) |
| T30 | Sandra Kendlbacher | 81 | 76 | 157 (+13) |
| T34 | Nadine Dreher | 80 | 79 | 159 (+15) |
Im ersten Matchplay musste sich Österreich Finnland mit 1:2 geschlagen geben. Im anschließenden Spiel um Platz sieben unterlag das Team auch Belgien knapp mit 1:2. Damit beendete Österreich die Europameisterschaft auf dem 8. Gesamtrang.
Silber für die Herren, Rang acht für die Damen – und mit Markus Habeler ein GCF-Spieler, der bei der Heim-EM in Föhrenwald die Einzelwertung des gesamten Feldes angeführt hat. Herzliche Gratulation an beide Teams zu einer eindrucksvollen Europameisterschaft vor der eigenen Haustür.
Alle Ergebnisse im Detail auf ega-golf.ch und bei golf.at.



